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Herzlich willkommen auf meiner privaten Website. Alles über
mein berufliches Profil finden Sie auf meinem .
Ich bin Erziehungswissenschaftler, Magister Artium und arbeite in der beruflichen Bildung.
Neben dem Kerngeschäft der beruflichen Bildung, der handlungsorientierten Unterweisung nach Ausbildungsordnung und der Repetition nach Rahmenlehrplan ist mir die Berufsorientierung in den Ausbildungsstätten der überbetrieblichen Unterweisung (Bildungsketten) und die Weiterentwicklung des europäischen Systems der beruflichen Bildung (ECVET) wichtig. Denn der Fachkräftemangel läßt sich nicht durch niedrigschwellige Angebote mit hohem Betreuungsaufwand und dem großzügigen Zugeständnis der Gleichwertigkeit informell erworbener Kompetenzen, sondern nur durch Steigerung der Attraktivität und eine bessere Bildungspolitik und die Anerkennung im Ausland erworbener gleichwertiger Qualifikationen erreichen.
Ich stehe einem naturalistischen Weltbild nahe und mein Herz schlägt für eine aufgeklärte, humanistische und streng säkulare, laizistische Kultur. Die Inklusion verschiedenster Religionen und spiritueller Praktiken in das öffentliche Leben beunruhigt mein naturalistisches Herz. Mich beunruhigt die Fraktionierung und der Zerfall staatlicher Strukturen bei gleichzeitiger Stärkung weniger demokratischer Strukturen verschiedenster Kulturkreise und der verschiedensten Religionen und die zunehmende Duldung der Ausübung physischer Gewalt durch Private.
Meine private Leidenschaft ist die informatische Modellierung
sozialer Strukturen. Ganz besonders interessiert mich privat die
Rekonstruktion der Regeln der Replikation kultureller
Replikatoren mit formalen Sprachen.
Es lohnt sich, die Sprache zu lernen, die Gesellschaften
erschafft. Bisher haben wir nur Gesellschaftsphilosophien, formuliert in ethnischen Sprachen. Die Philosophie ist tot. Wir
brauchen eine neue Soziologie, die die kulturelle Evolution als
algorithmisch rekursive Reproduktion, Variation und Selektion
kultureller Replikatoren modelliert, deren Spuren
sequenzanalytisch mit formalen Sprachen rekonstruiert werden
können. Die Strukturwissenschaften Linguistik, Logik,
Mathematik, Soziologie und theoretische Informatik haben einen
identischen kalkülfähigen Gegenstandsbereich.
Aus der diskreten Natur der Materie geht die Sprache der chemischen Verbindungen und die Sprache der DNA hervor.
Wie ein Echo entsteht daraus auf höherer Ebene die ethnische Sprache und auf einer Metaebene die linguistische Struktur der Reproduktion, Variation und Selektion der kulturellen Replikatoren.
Die sozialen
Replikatoren, Regeln im Sinne von Algorithmen, gespeichert in
neuralen Mustern und Artefakten, zur Laufzeit kopiert von
technischen und neuralen Automaten, erzeugen diachronisch eine
Kette von Selektionsknoten (Parameter I), wobei sie synchronisch
zum Zeitpunkt t aus dem Selektionsknoten t den Selektionsknoten
t+1 erzeugen (Parameter II). Dem entspricht eine kontextfreie
formale Sprache (K-Systeme), die aus dem Selektionsknoten zum
Zeitpunkt t durch Anwendung von Produktionsregeln den
Selektionsknoten t+1 erzeugt.
Dabei ist jeder
Selektionsknoten ein Zeiger auf rekursiv ineinander
verschachtelte K-Systeme. So kann wie mit einem Mikroskop in die
Fallstruktur hineingezoomt werden. Die Menge der K-Systeme bilden
eine Case Structure Modelling Language "CSML".
Die Approximation
laesst sich beliebig nahe an die Transformation der sozialen
Wirklichkeit annähern. Dabei werden den Produktionen Maße
zugeordnet, die ihrer empirischen gesicherten Pragmatik/Semantik
entsprechen. Sie bilden topologisch ein rekursives
Transitionsnetz diskreter nichtmetrischer Ereignismengen ueber
denen ein algorithmisches Regelsystem arbeitet. K- Systeme K
sind formal durch ein Alphabet ( ), alle Worte über dem Alphabet ( A*
), Produktionsregeln ( p ) dem
Auftrittsmaß h (Pragmatik/Semantik)und einer
axiomatischen ersten Zeichenkette ( ) definiert:

Vom Axiom k0
ausgehend, erzeugt ein K-System eine Zeichenkette k0k1k2...
indem die Produktionsregel p auf das Zeichen i
einer Kette angewendet wird:

Ein strenges Maß
für die Zuverlässigkeit der Zuordnung der Interakte zu den
Kategorien (vorläufige Formative da im Prinzip ad infinitum zu
approximieren) ist die Anzahl der von allen Interpreten
übereinstimmend vorgenommene Zuordnung (vgl MAYRINGl99O,S.94ff,
LISCH/KR1Z1978,S.84ff). Dieser Koeffizient ist dann definiert
mit:

N:= Anzahl der
Interpreten
Z:= Anzahl der total
übereinstimmenden Zuordnungen
Ii:=Anzahl der
Zuordnungen des Interpreten Ii
"Bei den Geisteswissenschaften dagegen hat man
manchmal den Eindruck, dass es mindestens ebenso wichtig ist, wie
und vor allem von wem etwas gesagt wird. Nehmen wir
beispielsweise Jürgen Habermas und seine (Entschuldigung,
wirren) Ideen zum Gehirn im Speziellen und der Evolution im
Allgemeinen. Weil er Habermas ist, nehmen viele seine Aussagen
erst einmal ernst, und wenn sie sie nicht verstehen, suchen sie
den Fehler bei sich selbst. Naturwissenschaftler würden, frei
nach Wolf Singer, schlicht sagen: Wo sind die Daten?
oder auch Geh doch mal ins Labor!"
Meyer, A.: Crash der Wissenschaftskulturen: http://www.darwin-jahr.de/evo-magazin/crash-wissenschaftskulturen
Handelsblatt, Donnerstag, 26. FEBRUAR 2009 | NR. 40 WISSENSCHAFT
& DEBATTE http://www.evolutionsbiologie.uni-konstanz.de/files/resourcesmodule/@random498aaf5c84194/1235651370_HB090226.pdf
Diese Feststellung trifft natürlich auf Luhmann genauso zu.
"Konstruktivismus ist vielmehr ein Sonderfall von
Metaphysik. Konstruktivismus ist subjektiver (oder
"intersubjektiver", "sozialer")
Idealismus.Der deutsche Idealismus hat es Luhmann vorgemacht:
Kant, Hegel, Fichte und Schopenhauer beschreiben, wie sich
Bewusstsein seine Welt schafft. Luhmann gibt zwar das
mentalistische Vokabular: die Rede vom Bewusstsein auf, nicht
aber den idealistisch-demiurgischen Ansatz. "
Krause, D.: Luhmanns Systemtheorie als Metaphysik http://www.lrz.de/~medkon/2401_krause.html
Und deshalb ist es kein Zufall, dass die Reproduktion und
Transformation der Replikatoren dieser Subkultur eher an die
Ordinationsriten und Initiationsriten einer Religion erinnern.
Denn es geht nicht um Wissen, sondern um die Reproduktion ewiger
Wahrheiten. Wie die höheren Beamten öffentlich-rechtlicher Religionsgemeinschaften
verwalten Habermasjünger und Luhmannjünger ihre Metaphysik.
Und untereinander und gegen die, die nicht glauben, führen sie
Religionskrieg. Die Sozialwissenschaften haben ihren Galilei noch nicht gefunden.
Das Elend des Historizismus lebt und treibt weiter sein schauriges Spiel.
Anders als bei den öffentlich-rechtlichen Religionsgemeinschaften fällt aber
nicht einmal als Nebeneffekt etwas Nützliches ab.
"Im starken Gegensatz zum methodologischen Naturalismus in der Soziologie
behauptet der Historizismus, daß einige der charakteristischen Methoden
der Physik in den Sozialwissenschaften nicht verwendbar sind, weil es tiefliegende Unterschiede zwischen der Soziologie und
Physik gebe. " Popper,K.: Das Elend des Historizismus, 1987,6.Auflage, Seite 5
Natürlich kann man sich bemühen, an Luhmann oder Habermas
anschlussfähig zu bleiben und Luhmann oder Habermas zu
algorithmisieren. Algorithmisieren kann man alle Artefakte, zum
Beispiel die Astrologie oder das Schachspiel. Und man kann
normative Agenten verteilter künstlicher Intelligenz, Zelluläre
Automaten, neuronale Netze und andere Modelle mit heuristischen
Protokollsprachen und Regeln modellieren. Das ist zweifellos
theoretisch wertvoll. So wird es keinen soziologischen
Theoriefortschritt geben. Gesucht ist eine neue Soziologie, die
die Replikation, Variation und Selektion sozialer Replikatoren,
gespeichert in Artefakten und neuralen Mustern, modelliert. Diese
neue Soziologie wird an Habermas oder Luhman ebenso wenig
anschlussfähig sein wie Galilei an Aristoteles. Und ihre basalen
Sätze werden so einfach sein wie die newtonschen Gesetze. So wie
Newton die Begriffe Bewegung, Beschleunigung, Kraft, Körper und
Masse operational definierte, so wird diese Theorie die sozialen
Replikatoren, ihre materiellen Substrate, ihre Replikation,
Variation und Selektion algorithmisch und operational definieren
und sequenzanalytisch sichern. Soziale Strukturen sind
sprachlich codiert und basieren auf einem digitalen Code.
Gesucht sind syntaktische Strukturen einer Kultur codierenden Sprache.
Aber dies wird keine philosophische Sprache sein, sondern eine Sprache,
die Gesellschaft codiert und erschafft. Diese Sprache
codiert die Replikation, Variation und Selektion kultureller Replikatoren.
Auf dieser Basis werden dann
normative Agenten verteilter künstlicher Intelligenz, Zelluläre
Automaten, neuronale Netze und andere Modelle andere als
heuristische Protokollsprachen und Regelsysteme nutzen können,
um die Evolution kultureller Replikatoren zu simulieren.
"Es geht nicht nur um die Überprüfung der Anwendungsbedingungen
eines bestimmten Modells (z. B. die Erklärung der Organisation einer Revolution
als Kollektivgutproblem), sondern – meist – um die Kombination ganz unterschiedlicher Situationstypen
(und deren aggregierter Folgen), wobei diese Kombination‚ historisch‘ eher auf ‚Zufall‘ als auf
einen ‚gesetzmäßigen‘ Verlauf insgesamt zurückzuführen ist. Es war wohl der zentrale Irrtum des Historizismus
(und analoger makroskopischer Theorien sozialen Wandels), die konkreten Abläufe insgesamt aus einem Modell
erklären zu wollen und als eine Art von gigantischem, komplett endogenisierbaren Ablauf zu verstehen, wobei
es sich tatsächlich lediglich um die zufällige Kombination ganz verschiedener Abläufe handelt.
Einzelne Teil-Prozesse und –Konstellationen lassen sich dann – möglicherweise – im o. a. Sinne
modellieren; die gesamte Kombination des empirischen Einzelfalls indessen (in aller Regel) nicht."
Hartmut Esser, Klaus G. Troitzsch: Einleitung:
Probleme der Modellierung sozialer Prozesse. In: Hartmut Esser,
Klaus G. Troitzsch: Modellierung sozialer Prozesse.
Informationszentrum Sozialwissenschaften, Bonn 1991.S. 9-12.
"Den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften ist ihr
Gegenstand erst unter dem grundlegenden Aspekt der Sinnstrukturiertheit gegeben,
und Sinnstrukturiertheit wiederum kommt ihrem Gegenstandsbereich erst aufgrund
der Regelgeleitetheit von sozialem Handeln, nicht aufgrund des subjektiven Meines
und Intendierens zu, wobei unter Regeln hier in scharfer Differenz zu Regularitaet
oder Regelmaeßigkeit formal ein Äquivalent zu einem Algorithmus
verstanden wird..."
Ulrich Oevermann, Die objektive Hermeneutik als unverzichtbare
methodologische Grundlage fuer die Analyse von Subjektivitaet. Zugleich
eine Kritik der Tiefenhermeneutik, In. Jung, Th., Mueller-Doohm, st. (Hg):>>Wirklichkeit<<
im Deutungsprozess: Verstehen und Methoden in den Kultur- und Sozialwissenschaften,
Frankfurt 1993, S. 115
"Normalerweise liegt eine Revolution vor uns und kuendigt sich mit
»Getoese« an. Die Algorithmische Revolution dagegen liegt bereits
hinter uns und nur wenige haben sie bemerkt - umso wirkungsvoller ist sie gewesen.
Die Algorithmische Revolution begann um 1930 in der Wissenschaft, um 1960 in
der Kunst. Inzwischen gibt es kaum noch einen Bereich unseres gesellschaftlichen
und kulturellen Lebens, der nicht von Algorithmen durchdrungen ist: Technik,
Transport, Haushalt, Banken, Wirtschaft, Kommunikation, Architektur, Literatur,
Kunst, Musik."
Peter Weibel: http://www01.zkm.de/algorithmische-revolution/
"...das kognitiv richtige Denken verwandelt sich mit dem
Ablauf der Zeit in Technologie im Gegensatz zum 'unrichtigen' Denken, welches
die reale Welt - ohne es zu bemerken - transzendiert und Fiktionen schafft,
wie philosophische Systeme, Weltanschauungen, Mythen und dergleichen."
Lem, St.: Vorwort im nachhinein, in: Ralf-Dirk Hennings u.a. (Hg.): Informations-
und Kommunikationsstrukturen der Zukunft. Bericht anläßlich eines
Workshops mit Stanislaw Lem, München 1983, S.9f.
"Text heisst jede durch eine Grammatik (Chomskygenerator)
generierte Menge von Zeichenketten, unabhaengig davon, wozu wir sie verwenden.
Abstrakt, als Texte sind sich ein Computerprogramm und ein Liebesbrief gleich.
Wenn Text nicht mentalistisch abgehoben, eine „(schriftlich fixierte)
im Wortlaut festgelegte Folge von Aussagen" (Microsoft 1995 (Duden-LexiRom)),
sondern ein von Menschen intentional hergestelltes Produkt ist, kann man nicht
nur nach seiner Verwendung oder Wirkung, sondern auch nach seiner Gegenstandsbedeutung
(Holzkamp 1976:25ff) fragen. Die Gegenstandsbedeutung von Text ist nicht eine
irgendwie geartete inhaltliche Bedeutung, die mittels Text uebermittelt
werden soll, sondern die Bedeutung des gegenstaendlichen Textes selbst,
also seine gegenstaendliche Funktion im uebergeordneten Prozess."
Rolf Todesco
Hypertext oder Was heisst Konstruktion im konstruktivistischen Diskurs?
in: Rusch, G. / S.J. Schmidt (Hrsg): Konstruktivismus in Psychiatrie und Psychologie,
Delfin 1998/99, Suhrkamp, stw 1503, Frankfurt 2000
Der Kuenstler als Programmierer findet ein widerstaendiges
Material. Dieses ist von vornherein semiotischer Art. Seine Widerstaendigkeit
liegt folglich im Geistigen. Berechnungen gilt es zu organisieren, die zu Bildereignissen
werden. Die Bewunderung fuer den Kuenstler, die wir aus seinem Bild
heraus stets aufbringen wollen, findet ihren Anlaß in der Distanz, die
er zum eigenen Werk eingeht und aushaelt. Deutlich ist die kuenstliche
Kunst, die sich des Computers bedient, eine postmoderne Kunst, also eine Kunst,
die zwar zu den Materialien gelangt, aber nicht von ihnen selbst, sondern von
ihren semiotischen Spuren ausgeht...
Frieder Nake: "Mensch und Kunst im Computerzeitalter"
http://www.emohr.com/ww1_out.html
Die Instruktionen und Anweisungen der unterschiedlichen Musik-
und Kunstrichtungen lassen sich im Begriff des Algorithmus zusammenfassen. Ein
Algorithmus ist eine streng definierte Handlungsanweisung mit finiten Elementen
und einer determinierten Abfolge die einer Maschine oder einem Menschen mitteilt,
was zu tun ist. Die Maschine folgt einer Folge von Ziffern und fuehrt das
Programm aus, der Mensch folgt Buchstaben und Symbolen, sei es einem Kochrezept,
einer musikalische Partitur oder den Regeln eines Spiels. Die intuitiven Algorithmen
in Form von Gebrauchs- und Handlungsanweisungen setzten sich in den Kuensten
parallel zur Entwicklung der Rechenmaschinen und Maschinensprachen und ihren
algorithmischen Prozeduren durch.
Peter Weibel: http://www02.zkm.de/youser/index.php?option=com_content&task=view&id=16&Itemid=24
SEQUITUR is an algorithm that infers a hierarchical structure
from a sequence of discrete symbols by replacing repeated phrases with a grammatical
rule that generates the phrase, and continuing this process recursively. The
result is a hierarchical representation of the original sequence, which offers
insights into its lexical structure. The algorithm is driven by two constraints
that reduce the size of the grammar, and produce structure as a by-product.
SEQUITUR breaks new ground by operating incrementally. Moreover, the method's
simple structure permits a proof that it operates in space and time that is
linear in the size of the input. Our implementation can process 50,000 symbols
per second and has been applied to an extensive range of real world sequences.
Craig G. Nevill-Manning Ian H. Witten http://www.sequitur.info
inferring hierarchies from sequences 1997
Im 19. Jahrhundert ist das 20. Jahrhundert imaginiert worden
als Technologie der Mobilisierung und Personalisierung. Mit PC und Handy etc.
sind diese Phantasien eingetreten. Diese Technologien haben aber auch die Kunst
veraendert. Die Geschichte der Betrachter von Kunst und der Besucher von
Museen hat im 20. Jahrhundert neue Akzente erhalten. Nach 1945 hat in der Neuen
Musik und in der bildenden Kunst die Partizipation des Publikums als Teil des
Kunstwerkes eingesetzt.
User Art _ Nutzerkunst /// Peter Weibel: http://www02.zkm.de/youser/index.php
Memes are habits, skills, songs, stories, or any other kind
of information that is copied from person to person. Memes, like genes, are
replicators. That is, they are information that is copied with variation and
selection. Because only some of the variants survive, memes (and hence human
cultures) evolve. Memes are copied by imitation, teaching and other methods,
and they compete for space in our memories and for the chance to be copied again.
Large groups of memes that are copied and passed on together are called co-adapted
meme complexes, or memeplexes.
Susan Blackmore: http://www.susanblackmore.co.uk/memetics/about%20memes.htm
Metzinger: Auch das Selbstmodell in Ihrem Gehirn ist jetzt
schon rein virtuell. Der interessante Punkt ist gerade, dass Sie es nicht als
Modell erleben koennen, sozusagen naiv-realistisch an seinem Inhalt kleben.
Stellen Sie sich vor, wir entwickeln eine Bewusstseinstechnologie, durch die
Sie sich erlebnismaeßig mit ihrer Second-Life-Figur identifizieren
koennen. Ein Exodus des Menschen aus der Realitaet in die Virtualitaet
ist keine ganz neue Idee. Die philosophische Frage waere: Wer oder was ist
es ueberhaupt, das da auswandert?
Thomas Metzinger: http://www.zeit.de/2007/34/M-Seele-Interview?page=all
„Als Ich, als menschliche Wesen, sind wir alle aus Welt 3 hervorgegangen…“,
Popper,K.: Das Ich und sein Gehirn1989(10), München, S.144
„… wenn wir es doch sagen können, so geht es bloß darum, einen Algorithmus zu schreiben, der in Software implementiert werden kann.“
Metzinger,Th.: Der Ego.Tunnel, 2009, S.272
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